Was kostet eine Heizung? – Preise, Faktoren & Förderungen

Wer eine neue Heizung benötigt, steht oft vor der Frage: Was kostet eine Heizung eigentlich? Die Antwort hängt stark von der gewählten Heizungsart, der Gebäudegröße und den individuellen Anforderungen ab. In diesem Artikel geben wir Ihnen einen Überblick über die Kosten einer Heizungsanlage, welche Faktoren den Preis bestimmen und welche staatlichen Förderungen Sie nutzen können.

1. Welche Faktoren bestimmen die Heizungs-Kosten?

Die Kosten einer Heizung setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen:

  • Art der Heizung – Gas, Öl, Wärmepumpe, Pelletheizung oder Hybridlösungen

  • Leistung & Dimensionierung – abhängig von der Wohnfläche und dem energetischen Zustand des Gebäudes

  • Anschaffung & Installation – Gerätepreis, Montage, Anpassung der Leitungen

  • Zusatzkosten – Schornstein, Pufferspeicher, Heizkörper oder Fußbodenheizung

  • Fördermöglichkeiten – Zuschüsse oder Kredite können die Investition erheblich reduzieren

2. Was kostet eine Heizung? – Preisbeispiele

Die Kosten unterscheiden sich je nach Heizungsart deutlich. Hier ein Überblick über typische Preisrahmen inklusive Einbau:

Gas-Brennwertheizung

  • Anschaffung & Einbau: 15.000 – 25.000 €

  • Vorteil: Bewährte Technik, vergleichsweise günstige Anschaffung

  • Nachteil: Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen

Ölheizung (nicht mehr förderfähig)

  • Anschaffung & Einbau: 15.000 – 25.000 €

  • Achtung: Nur noch bedingt zulässig und keine Förderung mehr möglich

Wärmepumpe (Luft-Wasser oder Sole-Wasser)

  • Anschaffung & Einbau: 25.000 – 45.000 €

  • Vorteil: Sehr effizient, umweltfreundlich

  • Nachteil: Höhere Investitionskosten, oft Anpassungen am Gebäude nötig

Pelletheizung

  • Anschaffung & Einbau: 25.000 – 45.000 €

  • Vorteil: Nachhaltig, CO₂-neutral

  • Nachteil: Platzbedarf für Pelletlager

Hybridheizung (z. B. Gas + Wärmepumpe)

  • Anschaffung & Einbau: 35.000 – 55.000 €

  • Vorteil: Flexibilität und Zukunftssicherheit

  • Nachteil: Etwas höhere Komplexität in Planung und Betrieb

3. Förderungen für neue Heizungen

Der Staat unterstützt den Umstieg auf effiziente und erneuerbare Heizsysteme:

  • BAFA-Förderung: Zuschüsse bis zu 70 % bei Wärmepumpen, Biomasseanlagen oder Hybridlösungen

  • KfW-Förderprogramme: Kredite und Tilgungszuschüsse für energetische Sanierungen

  • Regionale Förderungen: Viele Bundesländer und Kommunen bieten zusätzliche Zuschüsse

👉 Wichtig: Förderungen müssen vor Beginn der Maßnahme beantragt werden.

4. Laufende Kosten nicht vergessen

Neben den Anschaffungskosten sollten Sie auch die Betriebskosten berücksichtigen:

  • Energieverbrauch (Gas, Strom, Pellets)

  • Wartung & Inspektion (ca. 150–300 € pro Jahr)

  • Reparaturen und Ersatzteile

Eine effiziente Heizung rechnet sich langfristig durch geringere Energiekosten.

Fazit: Heizungskosten realistisch einschätzen

Die Frage „Was kostet eine Heizung?“ lässt sich nur individuell beantworten. Grob gilt:

  • Gasheizung: ab ca. 15.000 €

  • Wärmepumpe: ab ca. 25.000 €

  • Pelletheizung: ab ca. 25.000 €

  • Hybridlösungen: ab ca. 35.000 €

Mit einer professionellen Beratung, einem individuell abgestimmten Konzept und staatlichen Förderprogrammen können Sie die Kosten optimieren und langfristig sparen.

👉 Tipp: Lassen Sie sich unbedingt ein individuelles Angebot von uns erstellen – nur so erhalten Sie eine verlässliche Kostenkalkulation für Ihr Zuhause. Für eine genauere Indikation nutzen Sie gerne unseren Heizungsrechner.

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